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Vergangene Ausstellung

Hans W. Koch - Computers As Musical Instruments

30. November 2007

In der aktuellen Musik wird auf allen Ebenen mit Hilfe von Computern produziert. Den Kölner Komponisten und Performer Hans W. Koch beschäftigt die Frage, ob es jenseits von immer schnelleren Prozessoren, immer leistungsfähigerer Software und immer höher getakteten ad/da-Wandlern eigentlich spezifische Charakteristiken von Computern als Musikinstrumenten gibt, ähnlich wie sich z.B. sogar Plastikblockflöten voneinander unterscheiden?

Achtung:

Geänderte Öffnungszeiten !!!

Event:

Freitag, den 30.11.07 von 20:00 - 23:30 Uhr

Wer Lust hat, möchte bitte sein Laptop mitbringen !

 

Der Experimentalmusiker Hans W. Koch, in Mannheim durch die Arbeit "ELEKTROSCHROTT" bekannt, führt im PENG! die Kompositionen "bandoneonbook", "electroviola", "more&more" and "a talk among friends" auf.

 
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Fotos von Claus Stolz
 
 

Bei der Einführung des Titanium-Powerbooks hat die Firma Apple die zweifelhafte Entscheidung getroffen, Mikrophon und Lautsprecher nebeneinander im Gehäuse unterzubringen. will man beide gleichzeitig benutzen, ist ein augenblickliches Feedback gewährleistet. Dieser hübsche Designfehler bildet den Ausgangspunkt für die Arbeit "bandoneonbook": mit Hilfe des Deckels und eines zwischengeschalteten Max-Patches lässt sich das Feedback kontrollieren und in Töne verwandeln, die über die Tastatur spielbar werden.

 
 

Andere Arbeiten untersuchen die Eignung eines Pismo-Powerbooks für das spiel mit dem Geigenbogen ("electroviola") die Grenzen des Klangrechenknechtes ("more&more") oder belauschen eine Unterhaltung zwischen zwei Maschinen ("a talk among friends").

 

Zur Person

Hans W. Koch, geboren 1962, studierte Komposition an der Hochschule für Musik, Köln. Neben der Konzeption von Performances und offenen Formen für verschiedenste Besetzungen, oft interdisziplinär, liegt ein Arbeitsschwerpunkt auf der Entwickelung von (Klang-)Installationen und der Arbeit mit elektronischen Medien.

Auf der Suche nach verborgenen Aspekten eher alltäglicher Geräte wie z.B. Haartrocknern, Metallschwämmen, ausgemusterten Computern (und traditionellen Musikinstrumenten) entstehen bei deren rechtem Mißbrauch Klänge und musikalische Strukturen mehr oder weniger als Abfallprodukte.

 

Seine künstlerische Arbeit führte ihn in zahlreiche Länder Europas, nach Japan und in die USA.

 

Stipendien / Preise

1998 bernd-alois-zimmermann förderstipendium der stadt köln, 2000 arbeitsstipendium beim internationalen bildhauersymposion lindabrunn/ österreich, 2002 stipendiat der villa aurora, los angeles, 2003 arbeitstipendium in tokyo im rahmen des deutsch-japanischen austauschprojektes "puddles", 2004 stipendiat der stiftung kulturfonds/künstlerhaus schloss wiepersdorf, 2006 stipendium bei o.r.f, schrattenberg/steiermark. im ersten halbjahr 2007 gastprofessur für komposition und experimental soundpractices am california institute of the arts, los angeles.

 
 

PENG! raum für kunst
Pflügersgrundstrasse 22
68169 Mannheim
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Mittwoch 17:00 - 20:00 Uhr
Samstag 12:00 - 15:00 Uhr

Eröffnungen immer
freitags um 19:00 Uhr


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