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Vergangene Ausstellung

Holger Endres - POP

08. Februar 2008 - 20. Februar 2008

Endres vielgestaltige Malerei definiert sich im weitesten Sinne als abstrakt da auf die Wiedergabe einer äußeren Realität verzichtet wird.

Die zumeist monochrom gehaltenen, minimalistischen Linien und klaren Formen kennzeichnen seine Bildsprache und reichen über das Interesse am rein formalen Gestaltfinden hinaus. Der Künstler arbeitet in unterschiedlichen Medien, verwendet einfache, natürliche Materialien.

Eröffnung:

Freitag, den 08.02.08 um 19:00 Uhr

 

Weitere Öffnungszeiten

Sa,

09.02.

12:00 - 15:00 Uhr

Mi,

13.02.

17:00 - 20:00 Uhr

Sa,

16.02.

12:00 - 15:00 Uhr

Mi,

20.02.

17:00 - 20:00 Uhr

 
 
 

Ein abstraktes Werk behauptet im Gegensatz zum illusionistischen Abbild nicht etwas anderes zu sein oder darzustellen. Es steht in erster Linie für sich selbst und begründet logisch eine Selbstreferentialität. Diese findet ihren Ausdruck in der formalen Eigenständigkeit der Arbeiten und wird darüber hinaus, durch das Einbeziehen des Betrachters in den Bildraum, erweitert.

So bauen Endres souveräne Kompositionen visuelle Bezugssysteme auf; dies nicht thematisch, durch eine sie verbindende Inhaltlichkeit, verbunden sind sie vielmehr durch und mit einem direkten Reagieren auf das Gesehene. Verbunden in der Veräußerung eines Eindrucks.

Endres Bildwerke reagieren auf den Raum und kommunizieren, spielen mit unserem Sehverhalten: So erreicht der konzentrierte Blick auf schwarze, dichte Linien, die mit Acrylfarbe aufgetragen wurden, einen Kippmoment, entschwindet der Bildvordergrund in die dahinter liegende Bildebene, schiebt sich der Bildträger in das nahe Blickfeld. Holger Endres fordert vom Betrachter eine ganzheitliche Wahrnehmung.

In seinen Zeichnungen fügt sich eine ironisch emotionale Ebene. Es sind prägnante, treffsichere, non verbale Formulierungen.

Die Komplexität der Werke lässt sich komprimiert durch die den Arbeiten inhärente Gegensätzlichkeit ausdrücken, woraus sie mitunter ihre Kraft entwickeln. Seine Kunst ist leicht und stark, ironisch und emotional, reduziert und vielschichtig, flüchtig und intensiv.

Freie Ausdrucksformen findet er auch in der Performancekunst, einer zwangsweise direkt auf die Person des Künstlers referierenden Ausdrucksform. Auch darin fordert Endres ein Öffnen des Blicks, ein Freilegen der Schichten, demonstriert ausgedrückte Beobachtung.

Holger Endres Werk ist ein Plädoyer für die Schönheit des Puren, eine Aufforderung an unsere optische Beweglichkeit, so nah und direkt wie möglich wahrzunehmen.

Carolin Ellwanger, M.A. Kunsthistorikerin

 
 

PENG! raum für kunst
Pflügersgrundstrasse 22
68169 Mannheim
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Mittwoch 17:00 - 20:00 Uhr
Samstag 12:00 - 15:00 Uhr

Eröffnungen immer
freitags um 19:00 Uhr


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