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Vergangene Ausstellung

My Vision : Nacht der Visionäre 1

29. März 2007

In der "Nacht der Visionäre 1" stellen Holger Endres, Joseph Heeg, Barbara Hindahl, Jutta Steudle, Konstantin Voit und Andreas Wolf die Arbeit von PENG! anhand einiger Projekte in Wort, Bild und Materialien vor, zeigen die Strukturen des Kunstraums und sprechen über verschiedene Modelle von selbstverwalteten Galerien und über Netze.

Achtung:

Diese Veranstaltung findet nicht in den Räumlichkeiten von PENG! statt !!!

Event:

Donnerstag, den 29.03.07 von 20:00 - 23:00 Uhr

 

Das Podiumsgespräch mit anschließender Diskussion über Kunsträume und Vernetzung findet im Rahmen der Ausstellung "MY VISION - Ideen für die Welt von morgen" statt.

Eintritt frei

 

Veranstaltungsort:

Zephyr - Raum für Fotografie

C4, 9b
68159 Mannheim

 
 

Statement

PENG! - ein nicht-institutioneller Kunstraum als Keimzelle für eine lebendige Kunst

 

In Großstädten entdeckt man es beim Spazierengehen überall: in einer mittelgrossen Stadt lässt es sich nur schwer etablieren:

 

Off-Galerien / Non-Profit-Galerien / Nicht-institutionelle Kunsträume

 

Hier entwickelt sich junge Kunst. Sie schaffen eine Plattform zum direkten Austausch zwischen Künstlern, Kunstinteressierten, Kuratoren und Galeristen.

 

Die Tradition solcher Orte ist verknüpft mit der Tradition der Kunstvereine, die gegründet wurden, um sich dem Fürstentum und Kirche - also etablierten Herrschaftsformen und ihrer ästhetischen Doktrin - entgegenzustellen und einen dem Bürgertum eigenen Kunstkanon entgegen zu stellen, wie auch mit der Tradition der Salons. Man denke auch an die Bars und Kneipen in denen die Dadaisten ihre Arbeiten praktizierten.

 

Heute gibt es verschiedene Formen: Künstlerhäuser, Produzentengalerien und off-Galerien, die entweder autonom ihre Arbeit machen, oder von Künstlern und einem Kunstwissenschaftler gegründet wurden mit dem Ziel, sich auf dem internationalen Kunstmarkt zu etablieren.

 

Der Kunstraum PENG! hat es sich zum Ziel gesetzt, künstlerische Positionen zu zeigen, die man in der Region sonst nicht sehen würde. Mit geringen finanziellen und technischen Mitteln zeigt der Kunstraum vielfältige Ansätze der zeitgenössischen Kunst in den Sparten Video, Installation, Performance, Malerei und Fotografie. In den ersten vier Monaten wurden Arbeiten und Projekte aus Berlin, Karlsruhe / Frankfurt, Hamburg, Braunschweig, Mannheim, Budapest (HU) und Auckland (NZ) gezeigt.

So bildet PENG! eine Schnittstelle zwischen sehr jungen Künstlern und Künstlern, die national und international vertreten sind.

 

Künstler- und Kuratorennetze haben die acht Gastausstellungen seit Oktober 2006 ermöglicht. Ein Vorteil von PENG! ist die Flexibilität, spontan zu reagieren und viele Ausstellungen mit geringer Vorlaufzeit zu organisieren und durchzuführen.

 

Zugleich bildet PENG! ein Forum Experimente und für experimentelle Arbeiten, schafft die Möglichkeit, Aktionen durchzuführen, neue, noch unerprobte künstlerische Positionen zu entwickeln und diese Positionen zur Diskussion zu stellen.

 

Als Zweites ist PENG! Forum für die Arbeiten der Künstler, die den Raum gegründet haben. Jeder von ihnen wird sich 2007 mit einer Einzelausstellung präsentieren.

 

Orte wie PENG!, Künstlerhäuser etc. sind wichtig für Künstler und den Dialog zwischen Künstlern, Kunstinteressierten, Kuratoren und Galeristen.

Wünschenswert ist, daß in der Region mehrere solcher Gründungen folgen, und, daß immer mehr Kunstinteressierte dies in ihr Leben integrieren.

 

PENG! raum für kunst
Pflügersgrundstrasse 22
68169 Mannheim
GoogleMaps


Mittwoch 17:00 - 20:00 Uhr
Samstag 12:00 - 15:00 Uhr

Eröffnungen immer
freitags um 19:00 Uhr


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