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Vergangene Ausstellung

Roland Ranz - Malerei

13. Juli 2007 - 01. August 2007

Roland Ranz malt ungegenständlich, aber nicht monochrom. In seinen Bildern gibt es Bezüge zu Architektur und zu Technik und wo sich Räume öffnen auch zu Landschaft. Meist bewegt er sich im kleinen Format. Vielfach tritt ein Licht ins Bild und dämmert sanft auf die Oberfläche. Fahl und zwielichtig gräbt es sich einen Weg aus einer unteren Malschicht, dabei reicht seine Kraft nicht aus, um etwas hell zu bescheinen. Grün, Grau, Anthrazit, der Moment der Darstellung ist der Nacht näher als dem Tag.

Eröffnung:

Freitag, den 13.07.07 um 19:00 Uhr

 

weitere Öffnungszeiten

Sa,

14.07.

12:00 - 15:00 Uhr

Mi,

18.07.

17:00 - 20:00 Uhr

Sa,

21.07.

12:00 - 15:00 Uhr

Mi,

25.07.

17:00 - 20:00 Uhr

Sa,

28.07.

12:00 - 15:00 Uhr

Mi,

01.08.

17:00 - 20:00 Uhr

 
 

Das Betrachten seiner Werke erfordert eine nahe Sicht. Nur so zeigt sich der Wechsel von glänzenden und matten Partien, vom Nassen zum Trockenen. Hin und wieder reizt eine erhöhte Stelle das Auge. Geometrische Streifen stellen eine Verbindung her zu einer von Menschen gebauten Umgebung, jedoch treten Menschen nicht ins Bild. Der Betrachter blickt auf einen leeren Bildraum, der streng geordnet ist. Er spürt: Jeder Ton wurde vom Künstler bedacht, selbst da, wo gelegentlich etwas Buntheit die Richtung vorgibt.

Manche Gemälde sind auf einer dünnen Platte aufgemalt und fast eben mit der Wand. Andere sind zu Bildkörpern geformt, indem die bemalte Leinwand oder dibond-Platte auf kastenartige Rahmen gesetzt wurden und nach vorne ragen. Immer geht es Roland Ranz darum, dass er den Betrachter auf ein Artefakt aufmerksam macht, nie stellt sich der Eindruck von Illusionismus ein.

Titel wie „Maschine“ spielen auf die Polyvalenz der Deutungsmöglichkeiten an, der Titel „Präparat“ bezeichnet die Kontingenz des Malens. Malerei bringt - ähnlich Laborversuchsanordnungen - eines von vielen möglichen Ergebnissen hervor. Wichtig ist auch der Begriff der „Interferenz“, der hier die Überschneidung von Sichtebenen bezeichnet. Die gemeinhin matte Oberfläche der Malerei steht gegen extrem glänzende Stellen, welche die Umgebung als Spiegelbild ins gemalte Bild herein holt. In der Arbeit „Präparat“ spielt die Schichtung Wand - Bildkörper - Bild eine wesentliche Rolle. Das Bild liegt auf der grundierten, sichtbaren Leinwand wie ein Objektträger auf dem Mikroskoptisch.

Seine Ungegenständlichkeit bewegt sich jenseits von Abstraktem Expressionismus und geometrischer Abstraktion. Sie findet ihr Bild in den kleinen Differenzen.

 
 
 
"Präparat", 2007, 30 x 30 cm
 

Kurzbio

Roland Ranz, 1957 geboren in Ochsenhausen, Studium an der Staatl. Akademie der Bild. Künste Karlsruhe von 1982 - 1989, 1991 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg, Zahlreiche Ausstellungen

 

Bilder von der Ausstellung

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Fotos von Claus Stolz
 

PENG! raum für kunst
Pflügersgrundstrasse 22
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Mittwoch 17:00 - 20:00 Uhr
Samstag 12:00 - 15:00 Uhr

Eröffnungen immer
freitags um 19:00 Uhr


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