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Vergangene Ausstellung

Videoblock 1

24. November 2006 - 29. November 2006

Videoblock 1 zeigt aktuelle Positionen und Handlungsstrategien junger deutscher Videokünstler, die sich mit Fragen zu unserer Gesellschaft und verschiedenen Erzählstrukturen auseinandersetzen. Die Bandbreite reicht von Experimentalvideos über Montagen aus Märchen und Wirklichkeit bis hin zu Dokumentarischem und zu wissenschaftlichen Hypothesen.

Eröffnung:

Freitag, den 24.11.06 um 19:00 Uhr

 

Screenings

Sa,

25.11.

12:00 - 15:00 Uhr

So,

26.11.

14:00 - 17:00 Uhr

Mi,

29.11.

17:00 - 20:00 Uhr

 
 

Teil 1

 

Dennis Bettels,
Braunschweig

"refocus", 2006, DVD, ca. 3 Min.

"phase in / phase out", 2006, DVD, ca. 7 Min.

Dennis Bettels überlagert digital analoges Filmmaterial. Seine Experimentalfilme nützen die technischen Besonderheiten digitaler Filmherstellung aus.

 
Videostill aus "phase in / phase out"
 

Kathrin Maria Wolkowicz,
Braunschweig

"volkslied", 2006, DVD, ca. 5 Min

Ein dörflicher Raum, geschmückt und ausstaffiert. Krippenfiguren bewegen sich hin und her, tanzen, putzen Schornsteine, schlagen Schafe. Eine Stimme singt dazu ein polnisches Lied über Jungfrau und Hure.

 

Alex Gerbaulet,
Berlin

"Über Land", 2002, DVD, 10 Min.

Menschen, die fliehen, sind wegen der restriktiven Einwanderungsbestimmungen der EU auf Fluchthilfe angewiesen, um auf dem Landweg in die "Festung Europa" einreisen zu können. Fluchthelferinnen werden als "Schlepper" und "Schleuser" bezeichnet. Die Fluchthilfe selbst ist in deutschland nur in der DDR / BRD Vergangenheit positiv belegt. Menschen fliehen aus den unterschiedlichsten Gründen, sie schon vor der einreise zu kriminalisieren, arbeitet einem rassistischen Klima zu.

 
Videostill aus "Über Land"
 

rainer maria matysik,
Berlin

"bio-revolution", 2006, DVD, 20 Min.

Der Film stellt eine Hypothese über eine biologische Revolution und ihre Folgen auf.

 
Videostill aus "Bio-Revolution"
 

Kathrin Maria Wolkowicz,
Braunschweig

"auf rosen", 2006, DVD, ca 4 Min.

Zwei Männer in Kampfsportkleidung tanzen miteinander. Eine Frauenstimme singt ein Lied über vergangene Zeiten, über König, Königin und Page und wie ihnen ein Unglück widerfährt

Lied nach einem Text von Janina Porazinska. Footage aus: „Aikido Fondamental“ von Christian Tissier.

 
Videostill aus "Auf Rosen"
 

Teil 2

 

Kathrin Maria Wolkowicz,
Braunschweig

"Kleiner blöder Film", 2005, DVD, 5 Min.

Der Gärtner ist jung. Mit seinen hellen Augen kann er besonders gut die Düngerkörner erkennen. Er schaut, ob alle beisammen sind, da kommt der Vorgesetzte. Der Gärtner hält inne und stellt sich schützend vor seine Kinder. Hinten sind zwei Jungen, der eine sagt: „Meine Freundin hat gesagt: Du bist dumm, du bist langweilig, du bist hässlich. Das wars.“ Wir zeigen uns unsere Arbeiten. Ich erkenne ihn an seinem schmalen Handgelenk. Weißes festes Porzellan. Auf dem Nachhauseweg strömen die Leute wie dicke Käfer in den Bus und besetzen alle Plätze. Die Prinzessin unter ihnen hat so lange Haare, dass die Bustür klemmt. Sie malt Bilder für mich, tauchende Schafe und Schafe im Schlaf. Ihr Haar ist zu kurz, um den Thron hinaufzuklettern. Als ich dann später mit ihr in der Küche saß, haben wir auch noch über dich gesprochen. Sie hat gesagt, du habest dich ganz stark verändert und ein paar Dinge erzählt. Du scheinst Dich wirklich...

 

Deliah Keller,
Berlin

"Die Eisbären", 2005, DVD, 13 Min.

... ist ein Kurzfilm nach einer Erzählung von Marie Luise Kaschnitz.

 
Videostill aus "Die Eisbären"
 

An Seebach / Marina Thies,
Berlin

"Ziemlich staubig war es in der Sahara", mikro-fiktion, 1999, mini-dv, 7 Min.

Die beiden Berliner Künstlerinnen An Seebach und Marina Thies bewegen sich mit ihrer zweiten Staubarbeit in den ultimativen staubfreien Raum.

In ihrem cleanen Micro Fiction treibt mit Spannung aufgeladener Pixelstaub in die Tiefen der leergefegten Milchstrasse. Es eröffnet sich ein utopischer Mikrokosmos, in dem Staubkörner so groß wie Felsbrocken aufwirbeln und sich auf glatten Oberflächen ablagern, nur um weitergetragen zu werden in immer neue Galaxien und Nebelwelten. Eine Subraumspalte bereitet dem Pixeltreiben ein jähes Aus und saugt den Staubnebel in ein Zeitvakuum.

 
Videostill aus "Ziemlich staubig war es in der Sahara"
 

Sue Mandewirth,
Ludwigshafen

"Oh weh ich komm zu spät", 2004, DVD, 10 Min.

"Oh weh ich komm zu spät" beschreibt mittels einer Hommage von Lewis Carroll`s "Alice im Wunderland" den Zahn der Zeit, das zielstrebige und zugleich ziellose umher irren und durchgehen von unbekannten Türen und Wegen, gekleidet in surreale Elemente und synthetische Klänge.

 
Videostill aus "Oh weh ich komm zu spät"
 

Bilder von der Eröffnung

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Fotos von Claus Stolz
 

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Samstag 12:00 - 15:00 Uhr

Eröffnungen immer
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